Gestaltung von Wortgottesfeiern

Lektorentreff am 30. Januar

Der Glaube kommt vom Hören.
So lesen wir es in der Bibel. Abraham hörte im Stillen Überraschendes: Er, der alte Mann ohne Zukunft, sollte noch einmal alles auf eine Karte setzen, auf die Karte Gottes. Und jeder Prophet war ein Hörender. Von Jesus ganz zu schweigen. Die Leute „staunten über die Worte der Gnade, die aus seinem Munde hervorgingen.“

Am 30. Januar 2019 trafen sich Lektoren aus allen Gemeinden in Heimbach-Weis.
Im Mittelpunkt stand das Evangelium vom vierten Sonntag. Dort heißt es zwar, dass die Leute in Nazareth über Josefs Sohn staunten (s.o.). Aber sie ärgerten sich auch und hätten Jesus am liebsten den „Abhang des Berges“ hinabgestürzt. Neben dem Gespräch über diesen biblischen Text wurden unter Leitung von Pastor Heinz Christ folgende Punkte diskutiert:

  • Warum es gut und wichtig ist, sich auf die Lesung vorzubereiten, selbst wenn man gut lesen kann!
  • Warum es schön wäre, vorher zu wissen, welche Lesung „dran“ ist und warum das halt nicht immer „klappt“.
  • Was schon rein äußerlich auffällt am neuen Lektionar, an diesem goldenen Buch mit den roten geschwungenen Linien ohne erkennbaren Buchtitel!
  • Wo man im Internet die passenden Texte findet, nämlich z.B. dort: bibelwerk.de/home/sonntagslesungen
  • Wo man diese Texte in wunderbarer und analoger Weise findet, nämlich z.B. in der „Regensburger Sonntagsbibel“ (40 Euro) und im Laacher Messbuch (14 Euro).

 

Am Ende diskutierten die Teilnehmer über Wortgottesfeiern:

  • Sie sind nicht nur Ersatz für Eucharistiefeiern, sondern haben eine ganz eigene Strahlkraft.
  • Sie können und sollen von Laien geleitet werden.
  • Vielen Zeitgenossen sind Gottesdienste an sich verdächtig und unplausibel. Wie findet man dann als Leiter eines Gottesdienstes seine authentische Rolle?
  • Was kann man lernen - was muss man lernen?
  • Geht es ohne Kommunionausteilung?
  • Wann und wie und durch wen sollte man dieses von der Bischofskonferenz und vom Pfarreienrat empfohlene Modell einführen?

 

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