Endlich...

Die Landesregierung hat es grundsätzlich erlaubt wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern und dazu gehören auch Andachten.  Bedingung ist die Einhaltung eines Hygienekonzepts. In unserem Bistum heißt dieses Konzept „Schritt für Schritt“ und genau so wollen wir auch in unserer Pfarreiengemeinschaft vorgehen: Schritt für Schritt.

 

Zuerst einmal müssen die räumlichen Voraussetzungen für einen Gottesdienst erfüllt sein: Je Gläubigem müssen 10m² Fläche zur Verfügung stehen, es muss der Mindestabstand von 1,50 m stets gewährleistet sein, die Kirche muss mehrere Portale im Kirchenraum selbst haben und er muss gut belüftet sein. Außerdem müssen die Kontaktflächen regelmäßig desinfiziert werden. Das sind die Anforderungen an dem Raum. Was sind die Anforderungen an die Liturgie und die Besucher?

 

Es muss ein Empfangsdienst eingerichtet werden, der die Gottesdiensbesucher empfängt, die Hände desinfiziert und auf den jeweiligen Platz führt. Die Gläubigen müssen sich im Pfarrbüro für den Gottesdienstbesuch anmelden!!! Außerdem ist eine Teilnahme nur möglich, wenn eine Mund-Nase-Bedeckung getragen wird.


Weiterhin sollen die Gläubigen ihr Gotteslob selbst mitbringen. Auf Gesang soll jedoch weitgehend verzichtet werden. Die Kommunionausteilung geschieht durch den Priester, der sich zuvor die Hände desinifiziert, ohne Spendedialog. Wir werden es in unseren Gottesdiensten so handhaben, dass der Priester zu den Gläubigen an die Bank kommt.

 

Alle diese Vorgaben müssen wir einhalten. Ich muss zugeben, dass es mir schwerfällt unter solchen Bedingungen Gottesdienst zu feiern. Ich werde versuchen die Feier möglichst kurz zu halten (ca. 30 min), da vielen das Tragen der Gesichtsmasken schwer fällt.

 

Für die Feier von Gottesdiensten sind leider auch nicht alle Kirchen in unserer Pfarreiengemeinschaft geeignet. So erfüllt nach Rücksprache mit dem Generalvikariat in Trier die Blocker Kirche (nur ein Portal im Kirchenraum) und die Weiser Kapelle nicht die Bedingungen des Hygienekonzepts. Konkret heißt das: Es sind Gottesdienste in Engers mit 45 Gläubigen möglich, in Gladbach mit 36 Gläubigen und in Heimbach-Weis mit 57 Gläubigen. 

Unter den gleichen Bedingungen sind ab sofort auch Sterbeämter möglich.
Taufen und Hochzeiten nach jetzigem Kenntnisstand weiterhin nicht möglich.

Die Pfarrheime bleiben weiterhin geschlossen.

 

 

 

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