
Liebe Pfarreimitglieder,
das Bild zeigt eine Treppe, die von unten - vielleicht aus einem Keller - nach oben ins Licht führt. Als Bild von Ostern erinnert sie
an das offene Grab, aus dem Christus ins Leben zurückgekehrt ist - als Auferstandener.
Sie kann aber auch Symbol für unseren Weg in die Zukunft sein. Und dann stellt sich die Frage, wo stehe ich auf dem Weg ins Licht?
Vielleicht im Dunkel der Zweifel, der Angst und dem Empfinden an der ein oder anderen Stelle versagt zu haben. Vielleicht mal in der Mitte, meine Grenzen zu sehen und wahrzunehmen, mich aber damit abzufinden und dazu zu stehen. Vielleicht aber auch ganz nah am Licht, weil ich mich glücklich und zufrieden fühle.
Sicher ist, dass wir nicht immer an der gleichen Stelle stehen. Wenn wir jetzt Ostern feiern, ist damit der Wunsch verbunden, dass wir, egal wo wir stehen, die Richtung nicht verlieren, das heißt, dass wir, auch wenn wir verunsichert sind die Zuversicht und Hoffnung nicht verlieren. Dieser Wunsch gilt Ihnen allen.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest.
Peter Dörrenbächer, Pastor